Weltklänge

So heißt der neue Gottesdienst, der in der Kreuzkirche stattfindet. Im Gottesdienst erklingen nicht gewohnte und bekannte, sondern andere, neue, teils fremde Töne aus unterschiedlichen Ländern. Wir wollen uns an jedem dieser Abende mit einem Land befassen mit Religion und Kultur und vor allem auch Musik hören. Es geht darum, den eigenen Horizont zu erweitern, von anderen Menschen, von anderen Kulturen und Religionen zu lernen, versuchen Fremdes zu verstehen und Vielfalt zu erleben.

Nach dem Gottesdienst um 19.00 Uhr folgt ein landestypisches Buffet und ein Konzert im Großen Saal.

In diesem Jahr finden drei solcher Abende statt: Am 15. Juni geht es um Indien, dem Land, in dem ich 10 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Es spielt der Musiker Yogeswaran mit der Band Comfort Zone. Über die tamilische Musik erschließt er seinem Publikum eine uralte Tradition, die bis heute die Atmosphäre prägen.

Am 21. September haben wir ein großes brasilianisches Ensemble zu Gast. Das Brazil Ensemble Berlin ist ein interkulturelles Projekt und setzt sich aus einem Chor und einer Jazzband zusammen.

Für das Jahr 2019 sind sechs weitere Abende geplant und bislang kooperieren wir für diese besondere und spannende Reihe mit der Global Music Academy, Brot für die Welt und Artist Homes.

Am 23. März um 19:00 Uhr eröffnen  wir die Reihe, indem wir uns gemeinsam innerlich auf dem Weg begeben und den ersten Gottesdienst „Weltklänge“ nicht in der Kirche, sondern im Großen Saal feiern zum Thema „Grenzen überwinden und Vielfalt erleben“. Es predigt der anglikanische Canon Christopher Jage-Bowler in englischer Sprache. Die Musik ist international und noch nicht auf ein bestimmtes Land bezogen.

Das Konzert der Gruppe Global Players beginnt nach dem gemeinsamen Essen um 20:30 Uhr. Kein Name könnte passender sein für diese vier Weltklänge großartigen Musiker aus verschiedensten Kulturkreisen!

Die vier „Global Player“ nehmen Sie mit auf eine spannende und mitreissende musikalische Reise über drei Kontinente.

Marie Munz (Gesang)
Sängerin und Schauspielerin, kommt ursprünglich aus Bayern und wächst mit dem dortigen Volksliedgut auf. Nach einer klassischen Gesangsausbildung und dem Schauspielstudium hat sie sich mittlerweile auf Crossover-Programme aus Jazz, Pop, Soul und Chanson spezialisiert. Marie ist immer wieder in deutschsprachigen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, zuletzt im Februar 2018 in der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“.

Viktor Krysyuk (Gitarre & Gesang)
Gebürtig in der Ukraine, studierte Klassische Gitarre in Kiew, Granada und Berlin. In Spanien lebend, entdeckte er die dortige Schamanenmusik. Traditionelle südamerikanische und osteuropäische Musik sind seine Leidenschaft. Für die Gitarre hat Viktor neuartige, eigene Spieltechniken entwickelt.

Roland Satterwhite (Violine & Gesang)
In Canada geboren, in den USA aufgewachsen, ist er ein Virtuose auf der Geige und ein charismatischer Interpret seiner eigenen Kompositionen, die inspiriert sind vom Delta Blues und der Westafrikanischen Kora und Griot Musik. Mit seinem Programm „FreestyleViolin“ fasziniert er sein internationales Publikum. Roland arbeitet und tourt immer wieder mit anderen renommierten, internationalen Musikern.

Nico Lippolis (Drums)
Aus Apulien (Italien), spielt europaweit in verschiedenen Formationen und Projekten mit. Schon lange hat sich das Schlagzeug von der Funktion des reinen Rhythmusgebers emanzipiert. Der italienische Drummer Nico Lippolis hat diese Entgrenzung lustvoll perfektioniert und ist zu einem der interessantesten experimentellen Musiker Europas geworden.

 

Geprägt durch die musikalische Tradition ihrer Herkunftsländer interpretieren die „Global Player“ Musik von Südamerika bis nach Osteuropa, von Jazz, Blues, Swing über Flamenco zu Ukrainischer Polka.

Dieser Abend verspricht nicht nur deshalb spannend zu werden: die vier Musiker spielen heute zum ersten Mal in dieser Zusammenstellung, ein ungewöhnliches musikalisches Abenteuer.

Kommen Sie zu dieser neuen und spannenden Reihe, merken Sie sich die Termine vor, laden Sie gerne dazu ein und machen Sie Vorschläge.

Pfr. Dr. Andreas Groß