Blauer Salon

 

Der "Blaue Salon" ist eine monatliche Veranstaltung an einem Freitag um 17.00 Uhr mit wechselnden Themen in den Gemeinderäumen der Kreuzkirche, Hohenzollerndamm 130a, oder auch im Gemeindesaal, Eingang Forckenbeckstraße.

Es freut sich auf Sie Karin Regierer!


Freitag, 19. Januar, 17:00 Uhr: Der Blaue Salon - mal anders
im Großen Saal (Eingang Forckenbeckstrasse)

Wenn jemand eine Reise nach Tansania tut, dann kann sie was erzählen…

Wir beginnen mit einer Tasse Kaffee oder Tee aus Tansania, dazu gibt es Gebäck (aus Berlin) und einen Film eines tansanianischen Chores zur Einstimmung.

Schließlich erzähle ich Ihnen von meiner Reise im Januar 2016 mit einer Gruppe unseres Kirchenkreises, zeige Fotos und gebe Ihnen Informationen zu Tansania und dem Kirchenkreis Iringa mit dem Huruma Center, wo wir zu Besuch waren.

Der Eintritt ist frei, jedoch erbitte ich Ihre Spende zugunsten der Partnerschaftsarbeit unseres Kirchenkreises mit Tansania und dem Huruma Center.

Ich lade Sie herzlich ein, am 19. Januar um 17:00 Uhr in den großen Gemeindesaal zu kommen und sich nach Tansania entführen zu lassen. Karibu!

Almuth Beyer


Freitag, 16. Februar, 17:00 Uhr: Der Blaue Salon - "Die Nacht zu Worms"
im Großen Saal (Eingang Forckenbeckstrasse)

1521. Kaiser Karl V., Herrscher über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und mächtigster Mann seiner Zeit, ist ratlos. Sein Europa droht zu zerbrechen. Bedrängt wird es von nationalen Egoismen, dem Machtstreben und der Gier Einzelner, vom Verlust der Autorität der Kirche und der Angst vor dem Islam; Süleyman der Prächtige ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Besonders dramatisch ist die Lage in Deutschland. Aufruhr erschüttert das Land, Unzufriedenheit herrscht aller Orten, Anarchie bedroht die bestehende Ordnung. Was eben noch fest gefügt schien, zerrinnt dem Herrscher zwischen den Fingern. Was kann Karl tun, um den Niedergang Europas aufzuhalten?

500 Jahre später ist die Lage kaum anders. Die Einheit Europas steht infrage, Deutschland erscheint unregierbar und es sind nicht allein wirtschaftliche Fragen, die ihre Schatten werfen. Unzufriedenheit trübt die Stimmung im Land. Die Herrschenden sind ratlos.

Die Nacht zu Worms stellt die Frage, was die Menschen bewegt, was sie auf die Straße und in die Arme von Populisten treibt. Das Drama lotet aus, was die Herrschenden und was wir alle tun können, nachdem das Heilsversprechen der Globalisierung uns in die Sackgasse geführt hat. Was bleibt uns, wenn der Individualismus das Ende der Ich-Fahnenstange erreicht  hat und welche Werte stellen wir dem gegenüber?

Die Antworten, die das Stück findet, sind unbequem.

Die Nacht zu Worms zeigt, was eine Zeitenwende mit den Menschen macht, damals wie heute, und entwirft eine Vision, um das Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verhindern.

Freuen Sie sich auf Christian Schramm und den Blauen Salon.